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FAQs zum Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“

Ausgewählte Fragen und Antworten zum Bundesprogramm „Sprach-Kitas“

Das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ startete am 01.01.2016 und endet am 31.12.2022. Im Rahmen der ersten Förderwelle war eine Laufzeit vom 01.01.2016 bis 31.12.2019 geplant, im Rahmen der zweiten Förderwelle vom 01.01.2017 bis 31.12.2020. Im April 2019 wurde vom Bundesfamilienministerium die Verlängerung der Laufzeit der ersten Förderwelle bis zum 31.12.2020 verkündet. Nun wird das Bundesprogramm unter Einhaltung der geltenden Förderrichtlinie auch in den Jahren 2021 und 2022 fortgesetzt. Alle bisher geförderten Vorhaben der ersten und zweiten Förderwelle, die an der Fortführung des Bundesprogramms (01.01.2021 – 31.12.2022) interessiert waren, konnten bis zum 30.09.2020 eine Verlängerung beantragen. Hiervon haben über 90 Prozent der Sprach-Kitas und Träger der zusätzlichen Fachberatungen Gebrauch gemacht. Darüber hinaus konnten rund 700 neue Kitas und Fachberatungen über ein gemeinsames Verfahren mit den Ländern zum Beginn des Jahres 2021 ins Bundesprogramm aufgenommen werden und somit freigewordene Plätze auffüllen. Zusätzlich können bis zu 1.000 weitere Sprach-Kita-Vorhaben im Rahmen des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ ab Sommer 2021 aufgenommen werden.

Im Rahmen des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ können im Sommer 2021 weitere 1.000 neue Sprach-Kita-Vorhaben ins Bundesprogramm aufgenommen werden.

Das online-gestützte Interessenbekundungsverfahren für die Träger von Kindertageseinrichtungen erfolgt in der Zeit vom 07.06.2021 bis zum 30.09.2021 ausschließlich elektronisch über www.bundesprogramm-sprachkitas.de. In den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen übersteigt die Anzahl der Interessenbekundungen die Anzahl der Plätze bereits um ein Vielfaches. Darüber hinaus eingehende Interessenbekundungen werden auf eine Nachrückerliste gesetzt und können im Falle von zurückgezogenen Anträgen noch zur Antragstellung aufgefordert werden.  Das Antragsverfahren wurde am 07.06. gestartet und läuft bis Oktober. Nähere Informationen finden Sie unter https://www.fruehe-chancen.de. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Servicestelle Sprach-Kitas unter 030 390 634 710 bzw. interessenbekundung@sprach-kitas.de.

Das übergeordnete Ziel des Programms liegt in der Verbesserung der Angebote sprachlicher Bildung in Kindertageseinrichtungen und der Qualität der Kindertagesbetreuung. Dafür werden Entwicklungsprozesse in den folgenden Bereichen angestoßen:

  • Stärkung des Systems früher Bildung mit Hilfe von Funktionsstellen in den Kindertageseinrichtungen,
  • Qualifizierung und Spezialisierung von zusätzlichen Fachkräften in den Handlungsfeldern sprachliche Bildung, inklusive Pädagogik, Zusammenarbeit mit Familien und dem Querschnittsthema Digitalisierung,
  • fachliche Unterstützung und Weiterentwicklung der Kita-Teams sowie Weiterentwicklung der Einrichtungskonzeptionen,
  • Stärkung und Qualifizierung des Unterstützungssystems (Fachberatung) sowie
  • Generierung von Aufstiegsmöglichkeiten für berufserfahrene Erzieherinnen und Erzieher.

Alltagsintegrierte sprachliche Bildung richtet sich an alle Kinder in Kindertageseinrichtungen. Davon profitieren insbesondere Kinder, deren Familiensprache nicht Deutsch ist. Das Bundesprogramm richtet sich vorwiegend an Kitas mit mindestens 40 Kindern, die von einem überdurchschnittlich hohen Anteil von Kindern mit dem Risiko eines sprachlichen Förderbedarfs besucht werden.

Besondere Zielgruppen sind hierbei Kinder und Familien mit Migrationsgeschichte und mit Fluchthintergrund sowie Kinder aus bildungsbenachteiligten Familien. Vor allem diese Zielgruppen sollen von dem Besuch einer Sprach-Kita profitieren und so frühe Chancen auf einen erfolgreichen Bildungsweg erhalten.

Begleitend zur finanziellen Zuwendung werden die Sprach-Kitas und die zusätzlichen Fachberatungen fachlich bzw. programmorganisatorisch unterstützt. Neben der Beratung zur Programmumsetzung durch die Servicestelle Sprach-Kitas wurden Ihnen Startermaterialien zur Verfügung gestellt. Programmbegleitend gibt es zudem verschiedene Formate, die die Sprach-Kitas während der Programmlaufzeit mit Anregungen und Inputs unterstützen. In der Programmlaufzeit zwischen 2016 und 2020 gab es Starter- und Regionalkonferenzen. Für die 2021 neu ins Programm einsteigenden Sprach-Kitas werden Digitale Starterkonferenzen im Sommer und Herbst 2021 angeboten. Außerdem organisiert die Servicestelle vierteljährlich themenbezogene Onlinekonferenzen, die die bis November 2020 veranstalteten Telefonkonferenzen ersetzen. Thematische Rundbriefe zu aktuellen fachlich-inhaltlichen Themen ergänzen das Unterstützungsangebot. Zusätzlich steht den zusätzlichen Fachkräften, Kita-Leitungen und zusätzlichen Fachberatungen im Bundesprogramm die Projekt-Plattform Sprach-Kitas zur freien Nutzung zur Verfügung. Auf der Plattform werden alle programmbezogenen Konferenzen, Rundmails, Rundbriefe und Materialien abgelegt. Gleichzeitig ist die Plattform ein Medium für den projektbezogenen Austausch mit anderen Sprach-Kitas im Verbund und mit der Fachberatung.

Die Projekt-Plattform unter https://sprach-kitas.plattform-spi.de ist ein Angebot für die Beteiligten am Bundesprogramm „Sprach-Kitas“. Die inhaltliche Umsetzung der Plattform geschieht in Kooperation zwischen der Servicestelle Sprach-Kitas (Stiftung SPI) und dem Zentrum für Professionalisierung der Elementarpädagogik (PEP). Mit diesem Angebot werden die Kita-Tandems aus zusätzlicher Fachkraft und Kita-Leitung sowie die zusätzlichen Fachberatungen bei der Umsetzung der Inhalte des Bundesprogramms unterstützt.

Die Projekt-Plattform kann zum projektbezogenen Austausch mit anderen Kitas im Verbund und mit der Fachberatung genutzt werden. Für die gelingende Umsetzung der Programmziele ist die Projekt-Plattform von großer Bedeutung für alle Beteiligten des Bundesprogramms „Sprach-Kitas“, da hier wichtige programmrelevante Informationen und Materialien bereitgestellt werden.

Seit 2020 gibt es einen sogenannten offenen Bereich auf der Projekt-Plattform. Hier finden Sie Anregungen für die Praxis, Aktuelles zu Corona, Informationen zu den Bundesprogrammen und das kostenfreie Lernangebot „Praxisanleitung digital“ für alle pädagogischen Fachkräfte unabhängig von einer Förderung im Bundesprogramm. 

Alltagsintegrierte sprachliche Bildung:

Alltagsintegrierte sprachliche Bildung in der Kita orientiert sich an den Kompetenzen der Kinder und ist eingebettet in für sie bedeutsame Handlungen. Anknüpfend an das für das Kind gerade relevante Thema sind die pädagogischen Fachkräfte feinfühlige Dialogpartnerinnen und Dialogpartner. Sie nehmen die jeweiligen Potenziale der unterschiedlichen Situationen für sprachliche Bildung wahr und nutzen gezielt alltägliche Situationen wie beispielsweise beim Wickeln, Essen oder Anziehen, um mit dem Kind ins Gespräch zu kommen. Basis für eine professionelle Begleitung des Kindes sind die systematische und kontinuierliche Beobachtung und Dokumentation. Dafür sind entsprechende Interaktions- und Gesprächsstrategien sowie Beobachtungs- und Analysekompetenzen erforderlich. Die zusätzlichen Fachkräfte unterstützen ihre Kolleginnen und Kollegen dabei, sich ihr implizites Wissen bewusst zu machen und ihre Fach- und Handlungskompetenzen auszubauen. Zusätzlich begleiten sie diese darin, das eigene Sprachhandeln sowie den pädagogischen Alltag mit seinen Abläufen und Routinen zu reflektieren und so zu gestalten, dass die Kinder davon profitieren.

Inklusive Pädagogik:

 Im Kontext frühkindlicher Bildung und Erziehung zielt die inklusive Pädagogik auf die uneingeschränkte gesellschaftliche Zugehörigkeit aller Kinder ab, unabhängig von besonderen Lernbedürfnissen, Geschlecht, kulturellen, sozialen und ökonomischen Voraussetzungen. Wesentlich ist hierbei die Schaffung von Spiel- und Lernsituationen, an denen alle Kinder auf der Basis ihres jeweiligen Entwicklungsstandes in umfassender Weise teilhaben können. In vielen Kindertageseinrichtungen werden Ansätze inklusiver Pädagogik, der Umgang mit Vielfalt und eine Orientierung an den persönlichen Stärken der Kinder bereits erfolgreich eingesetzt. Darin liegen große Potenziale für die sprachliche Bildung. Indem Kinder die eigene Identität entdecken, sich über Gedanken und Gefühle austauschen und Regeln aushandeln, werden auch die kommunikativen Kompetenzen gefördert.

Zusammenarbeit mit Familien:

Die Art und Weise, wie pädagogische Fachkräfte auf Familien zugehen und eine partnerschaftliche Beziehung aufbauen, ist für die sprachliche Bildung ebenfalls von großer Bedeutung. Im Gespräch mit den Eltern können die pädagogischen Fachkräfte Tipps für die sprachliche Anregung von Kindern zu Hause geben. Der Umgang mit vielfältigen Familienkulturen gehört ebenso zum Handlungsfeld wie die Willkommenskultur in der Einrichtung.

Digitalisierung:

Ab dem Jahr 2021 wird innerhalb der Handlungsfelder ein neuer Fokus auf den Einsatz digitaler Medien und die Integration medienpädagogischer Fragestellungen gelegt. Digitale Medien gehören heute in vielen Familien zum Alltag und damit zum Sprachumfeld von Kindern aller Altersgruppen. Deshalb greift das Bundesprogramm "Sprach-Kitas" die Nutzung digitaler Medien im Kita-Alltag auf. Das neue Querschnittsthema Digitalisierung dient dazu, medienpädagogische Ansätze in der sprachlichen Bildung zu stärken und einen sinnvollen Einsatz von digitalen Medien im Kita-Alltag zu unterstützen. Es zielt zudem darauf ab, digitale Lern- und Austauschformate für die Fachkräftequalifizierung sowie für weitere Programmabläufe besser nutzbar zu machen.

Wir möchten die Sprach-Kitas ermutigen, sich mit den Potentialen von Medienpädagogik auseinanderzusetzen und diese in der Umsetzung von alltagsintegrierter sprachlicher Bildung, inklusiver Pädagogik und in der Zusammenarbeit mit Familien zu nutzen. Im Rahmen des Bundesprogramms werden die Sprach-Kitas angeregt, die vielfältigen Möglichkeiten von Digitalisierung kennenzulernen und ausgehend von ihrer individuellen Alltagspraxis konkrete Ziele zu formulieren, verschiedene digitale Instrumente bzw. Medien zu erproben und herauszufinden, welche Umsetzungswege zu ihr passen. Ziel ist es, dass digitale Medien und Ansätze für die Umsetzung des Bundesprogramms sinnvoll genutzt und langfristig in die pädagogische Arbeit etabliert werden. Dafür stellte das Bundesfamilienministerium im Jahr 2020 allen Sprach-Kitas einen einmaligen Digitalisierungszuschuss i. H. v. 900 Euro zur Verfügung. Der Digitalisierungszuschuss wird im Rahmen des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ in den Jahren 2021 und 2022 fortgesetzt (siehe Frage 8).

Nachhaltige Verstetigung:

Parallel zu allen Prozessen soll verstärkt darauf hingearbeitet werden, die angestoßenen Entwicklungen zu verstetigen, damit die Kitas auch nach Programmende nachhaltig von der Teilnahme am Bundesprogramm profitieren können. Hilfreiche Ansatzpunkte auf dem Weg zu einer nachhaltigen Verstetigung sind insbesondere die Weiterentwicklung der Einrichtungskonzeption sowie zum Beispiel Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung, die Dokumentation von Entwicklungsprozessen und ein enger Austausch mit dem Träger.

Am 27.03.2020 wurde bekannt gegeben, dass das ursprünglich bis zum 31.12.2020 geplante Bundesprogramm um weitere zwei Jahre verlängert wird. In dieser Förderperiode sollen die bisherigen Handlungsfelder weiter fortgeführt werden. Zusätzlich werden die Sprach-Kitas ab 2021 im Querschnittsbereich Digitalisierung und nachhaltige Verstetigung qualifiziert und begleitet. 

Zusätzliche Fachkräfte „Sprach-Kitas“ in Kindertageseinrichtungen:

Die Träger der Kindertageseinrichtungen erhalten einen Zuschuss zu den Personalausgaben für eine zusätzliche halbe Fachkraftstelle (19,5 Wochenstunden) mit herausgehobener und schwieriger, verantwortungsvoller Tätigkeit (Eingruppierung bei Anwendung des TVöD Sozial- und Erziehungsdienst in TVöD S8b bzw. bei Anwendung anderer Tarifwerke/Entgeltvereinbarungen analog [im Sinne von vergleichbar] TVöD S8b) sowie zu projektbezogenen Sachausgaben und Gemeinkosten in Höhe von insgesamt 25.000 Euro pro Jahr.

Da es sich bei der Förderung durch das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ um einen pauschalen Betrag für Personal- und Sachausgaben handelt und es daher keine definierte Aufteilung zwischen beiden gibt, kann die Zuwendung somit auch für ggf. weitere vorhabenbezogene Ausgaben, wie z.B. fachliche Materialien, technische Ausstattung, Fortbildungen etc. eingesetzt werden. Bitte beachten Sie, dass es sich um einen Zuschuss handelt, der nicht zwingend sämtliche mit dem Vorhaben verbundene Ausgaben deckt. Wir empfehlen, ein festes jährliches Sachmittelbudget für jede teilnehmende Kita bereitzustellen, um die Arbeit der zusätzlichen Fachkräfte und die Programmumsetzung in den Einrichtungen materiell sicherzustellen.

Zusätzliche Fachberatungen „Sprach-Kitas” zur kontinuierlichen Unterstützung der Sprach-Kitas:

Die Träger der Fachberatung erhalten einen Zuschuss zu den Personalausgaben für eine zusätzliche halbe Stelle (19,5 Wochenstunden, Eingruppierung bei Anwendung des TVöD Sozial- und Erziehungsdienst in TVöD S17 bzw. bei Anwendung anderer Tarifwerke/Entgeltvereinbarungen analog [im Sinne von vergleichbar] TVöD S17) sowie zu projektbezogenen Sachausgaben und Gemeinkosten in Höhe von insgesamt 32.000 Euro pro Jahr. Da es sich bei der Förderung durch das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ um einen pauschalen Betrag für Personal- und Sachausgaben handelt und es daher keine definierte Aufteilung zwischen beiden gibt, kann die Zuwendung somit auch für ggf. weitere vorhabenbezogene Ausgaben, z. B. fachliche Materialien, technische Ausstattung, Fortbildungen etc. eingesetzt werden. Bitte beachten Sie, dass es sich um einen Zuschuss handelt, der nicht zwingend sämtliche mit dem Vorhaben verbundene Ausgaben deckt. Wir empfehlen, ein festes jährliches Sachmittelbudget bereitzustellen, um die Arbeit der zusätzlichen Fachberatungen und die Programmumsetzung in den Einrichtungen materiell sicherzustellen.

Digitalisierungszuschuss zur Investition in die digital-technische Ausstattung bzw. in medienpädagogische Fortbildungen:

Um die digitale Infrastruktur in den Sprach-Kitas zu verbessern und eine Weiterentwicklung der Kitas in der medienpädagogischen Arbeit und gezielten Nutzung digitaler Medien zu unterstützen, stellte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Jahr 2020 pro  geförderter Fachkraft in den „Sprach-Kitas“ einen einmaligen Digitalisierungszuschuss in Form einer Pauschale in Höhe von 900,- Euro zur Verfügung. Der Digitalisierungszuschuss kann auch für die Jahre 2021 und 2022 für alle Vorhaben mit einem Förderbescheid beantragt werden. Um pandemiebedingte Nachteile auszugleichen, besteht zusätzlich zu dem Digitalisierungszuschuss die Möglichkeit einen Aufholzuschuss in Höhe von 3.400,- Euro (für 2021) und 3.200,- Euro (für 2022) zu beantragen. Der Aufhol-Zuschuss soll zu einer bedarfsgemäßen Unterstützung im Rahmen der pandemiebedingten Aufholarbeit der Programmteilnehmenden beitragen. Den Kindertageseinrichtungen und den zusätzlichen Fachberatungen „Sprach-Kitas“ soll dabei größtmögliche Flexibilität in der Verwendung der Mittel eingeräumt werden. Beide Zuschüsse können im Rahmen einer pauschalierten Zuwendung verausgabt werden.

Mit dem Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ stärkt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die alltagsintegrierte sprachliche Bildung, die inklusive Pädagogik, die Zusammenarbeit mit Familien in den Kitas sowie die Digitalisierung der Kitas. Im Zeitraum zwischen den Jahren 2016 und 2022 stellt der Bund für die beiden Programme „Sprach-Kitas“ und „Kita-Einstieg“ Mittel im Umfang von über 1,4 Milliarden Euro zur Verfügung. Hinzu kommen für das Programm „Sprach-Kitas“ weitere 100 Millionen Euro für die Jahre 2021 und 2022 dank des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“. Damit können insgesamt rund 7.500 zusätzliche halbe Fachkraftstellen in Kitas und in der Fachberatung geschaffen werden.

Einen Überblick über die Standorte der aktuell bewilligten Kindertageseinrichtungen und Fachberatungen finden Sie auf der Standortkarte des BundesprogrammsBitte wählen Sie hier unter den Filteroptionen als Einrichtungsart „Sprach-Kita“ oder „Sprach-Kita-Fachberatung“ aus. Sprach-Kitas und Fachberatungen sind getrennt aufgeführt.

Genauere Informationen zu den verschiedenen Akteuren im Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ finden Sie in unseren veröffentlichten Broschüren. Die Broschüre zum Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ und die im Sommer 2019 erschienene Broschüre „Sprache ist ein Schatz!“ finden Sie auf der Frühe-Chancen-Seite zum Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ unter Links und Downloads.

Eine differenzierte Darstellung der Aufgaben und Rollen sowie des Zusammenwirkens der verschiedenen Akteure im Bundesprogramm finden Sie auf der Projekt-Plattform im internen Bereich unter „Materialien und Informationen“.

Die geförderten Sprach-Kitas werden innerhalb eines Verbundes von einer zusätzlichen Fachberatung qualifiziert und begleitet. Verbünde bestehen in der Regel aus zehn bis 15 Kindertageseinrichtungen (oder mehr). Dies können sowohl Einrichtungen eines Trägers als auch Einrichtungen von verschiedenen Trägern (trägerübergreifende Verbünde) sein.

Im Rahmen der Verbundbildung zu Beginn des Bundesprogramms einigten sich die Träger innerhalb des Verbundes untereinander, welcher Träger die zusätzliche Fachberatung „Sprach-Kitas“ stellt und den Antrag hierfür einreichen wird. Verbünde konnten auch durch eine Fachberatung des örtlichen Trägers der Kinder- und Jugendhilfe (Jugendämter) bzw. durch einen vom Jugendamt beauftragten Träger begleitet werden. Bei räumlicher Nähe war auch eine Verbundgründung über die Grenzen eines Kreises (Landkreis bzw. Kommune) sowie eines Bundeslandes hinaus möglich. Wenn sich die Verbundbildung schwierig gestaltet, leistet die Servicestelle Sprach-Kitas Hilfestellung. Im Zuge der Fortführung des Bundesprogramms in den Jahren 2021/2022 sowie des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ werden Sprach-Kitas neu in das Programm einsteigen. Grundsätzlich sollen sich die neuen Sprach-Kitas bestehenden Verbünden anschließen. Neue Fachberatungsvorhaben/Verbünde sollen aus neuen Sprach-Kitas und bereits im Programm erfahrenen Sprach-Kitas bestehen.

Einen Überblick über die Standorte der aktuell bewilligten Kindertageseinrichtungen und Fachberatungen finden Sie auf der Standortkarte unter https://sprach-kitas.fruehe-chancen.de/programm/standortkarte/. Bitte wählen Sie hier unter den Filteroptionen als Einrichtungsart „Sprach-Kita“ oder „Sprach-Kita-Fachberatung“ aus. Sprach-Kitas und Fachberatungen sind getrennt aufgeführt. Die Standortkarte wird regelmäßig aktualisiert.

Die Standortkarte ist auch für die seit Anfang des Jahres 2021 neu am Bundesprogramm teilnehmenden Einrichtungen ein hilfreiches Instrument für die Suche nach einem Verbund. Wählen Sie als zusätzliche Filteroption für die Sprach-Kitas die Einrichtungsart „Sprach-Kita-Fachberatung“ aus, dann werden Ihnen ausschließlich die Kontaktdaten der Fachberatungsträger angezeigt. Bitte setzen Sie sich dann mit diesen in Verbindung und klären, ob eine Aufnahme in den Verbund möglich ist. Beachten Sie bitte, dass es generell vorgesehen ist, die ab Januar 2021 neu am Bundesprogramm teilnehmenden Einrichtungen in die bereits bestehenden Verbünde und Fachberatungsvorhaben zu integrieren.

Aufgaben der zusätzlichen Fachkraft „Sprach-Kitas“ sind insbesondere:

  • Weitergabe ihrer Kompetenzen an das Einrichtungsteam,
  • Initiierung und Organisation von fachlichem Austausch im Team (gemeinsam mit der Kita-Leitung),
  • Exemplarisches Arbeiten (Modell guter Praxis),
  • Dokumentation ihrer Arbeit und der Implementierung der Handlungsfelder in der Kita- Alltagspraxis, um für die Nachhaltigkeit des Bundesprogramms zu sorgen,
  • Beratung, Begleitung und fachliche Unterstützung der Kita-Teams in den Handlungsfeldern der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung, der Zusammenarbeit mit den Familien, der inklusiven Pädagogik sowie der digitalen und medienpädagogischen Arbeit sowie
  • Begleitung der Weiterentwicklung der Einrichtungskonzeption im Hinblick auf alltagsintegrierte sprachliche Bildung, Zusammenarbeit mit Familien und inklusive Pädagogik.

Wir haben einige wichtige Hinweise zusammengestellt, die wesentlich sind, damit die zusätzliche Fachkraft ihre Rolle im Team findet und ihre Aufgaben umsetzen kann:

  • Die konkreten Aufgaben der zusätzlichen Fachkraft sowie die Ziele der Einrichtung als Sprach-Kita sind gemeinsam mit der Einrichtungsleitung unter Berücksichtigung der spezifischen Bedarfe festzulegen. Wichtig ist, dass die zusätzliche Fachkraft und die Kita-Leitung möglichst regelmäßig in internen Fortbildungseinheiten, so genannten Qualitätsrunden, die Teams zu den Themen des Bundesprogramms qualifizieren.
  • Die direkte sprachpädagogische Arbeit von Seiten der zusätzlichen Fachkraft erfolgt exemplarisch bzw. modellhaft. Ziel ist es, dass alle Teammitglieder (Routine-)Situationen und Gelegenheiten des Kita-Alltags bewusst und systematisch für die Unterstützung und Förderung der sprachlichen Entwicklung der Kinder nutzen. Für die Arbeit mit dem Team für Vor- und Nachbereitung sowie für Fortbildungen zu den Aufgabenbereichen benötigen die zusätzlichen Fachkräfte in den Sprach-Kitas vor allem zeitliche Ressourcen. Dies wird durch die Förderung des Bundesprogramms „Sprach-Kitas“ sichergestellt.
  • Die Praxishilfe und Rundbriefe (zu finden auf der Projekt-Plattform im internen Bereich (passwortgeschützt) à Materialien und Informationen à Rundschreiben bzw. Arbeits- und Praxishilfen) enthalten konkrete Beispiele, wie die zusätzliche Fachkraft ihre Aufgaben organisieren und gestalten kann. Den beiden Broschüren des Programms (zu finden auf der Frühe-Chancen-Seite zum Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ unter „Links und Downloads“ bzw. auf der Projekt-Plattform unter dem Klickpfad: Sprach-Kitas > Für die Praxis > Flyer und Broschüren) können Sie ebenfalls Hinweise zu den Rollen und Aufgaben der beteiligten Akteure entnehmen.

Wichtig: Zusätzliche Fachkräfte dürfen nicht als Ersatz für fehlende pädagogische Fachkräfte im Regeldienst eingesetzt werden. Diese Vorgehensweise entspräche nicht den in der Förderrichtlinie des Bundesprogramms „Sprach-Kitas“ festgelegten Bestimmungen (siehe Zuwendungsbescheid Punkt 4: „Die zusätzliche Fachkraft für sprachliche Bildung darf mit ihrem Stellenanteil nicht im regulären Gruppendienst eingesetzt werden“).

Die Kita-Leitung hat eine wichtige Schlüsselposition in Bezug auf eine erfolgreiche und nachhaltige Umsetzung des Bundesprogramms. Gemeinsam mit der zusätzlichen Fachkraft ist sie dafür verantwortlich, den Qualitätsentwicklungsprozess in den Handlungsfeldern des Bundesprogramms zu gestalten. Mit der Umsetzung des Bundesprogramms sind daher zusätzliche Aufgaben für die Kita-Leitung verbunden, wie z. B. Beteiligung an Arbeitskreisen und Inhouse-Schulungen durch die für den Verbund zuständige zusätzliche Fachberatung, Teamentwicklung, Weiterentwicklung der Einrichtungskonzeption etc. Hierfür benötigt die Kita-Leitung zeitliche Ressourcen sowie eine hohe Bereitschaft, das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ mit umzusetzen. Der Antragsteller bzw. die Antragstellerin musste schriftlich erklären, dass die Leitungskraft in angemessenem Umfang für Steuerungs-, Koordinierungs- und konzeptionelle Weiterentwicklungsaufgaben zur Verfügung steht. Zudem hat die Einrichtungsleitung im Antrag ihre Bereitschaft an der Umsetzung des Bundesprogramms erklärt.

Die Tandems …

  • werden gemeinsam von der den Sprach-Kita-Verbund begleitenden zusätzlichen Fachberatung qualifiziert,
  • entwickeln gemeinsam mit dem Kita-Team passgenaue Konzepte für die Umsetzung des Bundesprogramms,
  • geben die Qualifizierungsinhalte aus den Arbeitskreisen der zusätzlichen Fachberatung an das Kita-Team weiter,
  • gestalten und begleiten beispielsweise durch regelmäßige interne Fortbildungseinheiten den Qualitätsentwicklungsprozess in der Kita,
  • unterstützen durch die Konzeptionsweiterentwicklung die nachhaltige Verankerung in der Praxis,
  • übermitteln jährlich Monitoring-Daten und einen Sachbericht im Rahmen des Zwischennachweises zum Bundesprogramm.

Während der Programmlaufzeit ist v.a. die zusätzliche Fachberatung „Sprach-Kitas“ des Verbundes für die Qualifizierung des Kita-Tandems, bestehend aus zusätzlicher Fachkraft „Sprach-Kitas“ und Kita-Leitung, verantwortlich. Die zusätzliche Fachberatung „Sprach-Kitas“ vermittelt als Multiplikatorin bzw. Multiplikator in Arbeitskreisen die Inhalte und Methoden zur Qualitätsentwicklung, die sie in den (über-)regionalen Qualifizierungstreffen des „Internationalen Zentrums für Professionalisierung der Elementarpädagogik“ (PEP) erworben hat, an die Kita-Tandems weiter. Als generelles Vorgehen werden dabei für die Jahre 2021/2022 insgesamt sieben Arbeitskreistreffen à sechs Stunden empfohlen. Bei Rückfragen zur Qualifizierung wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums PEP unter sprach-kitas@zentrum-pep.de.

Aufgaben der zusätzlichen Fachberatung „Sprach-Kitas“ sind insbesondere:

  • Begleitung der zusätzlichen Fachkräfte, der Kita-Leitungen und der Kita-Teams inhouse oder virtuell, mit dem Ziel, die Qualität der Einrichtungen zu erhöhen (alle sechs bis zehn Wochen),
  • Qualifizierung der Tandems aus zusätzlichen Fachkräften und Kita-Leitungen im Verbund in Form von Arbeitskreisen zu den Handlungsfeldern des Programms unter Berücksichtigung des Wechselspiels von Theorie, Praxis- und Reflexionsphasen sowie die Koordination von externen Fortbildungen/Qualifizierungen,
  • Förderung von Teambildungsprozessen,
  • Unterstützung der Einrichtungen bei der Konzeptionsentwicklung in den Handlungsfeldern alltagsintegrierte sprachliche Bildung, inklusive Pädagogik, Zusammenarbeit mit Familien sowie dem Querschnittsthema Digitalisierung unter Berücksichtigung der Qualitätsmanagementkonzepte der jeweiligen Träger und Einrichtungen sowie Rückkoppelung der Prozesse an die für die Einrichtungen zuständigen Fachberatungen der jeweiligen Träger,
  • Organisation des Austauschs mit den zusätzlichen Fachkräften in den Einrichtungen des Verbundes und Mittlerfunktion zwischen anderen beteiligten Akteuren (Verbund- und Netzwerktreffen).

Ihr Beratungsangebot richtet sich nach dem jeweiligen Unterstützungsbedarf der Einrichtung. Die zusätzliche Fachberatung soll mit den Einrichtungen ihres Verbundes in engem Kontakt stehen und sie regelmäßig besuchen. Entsprechend der im Rahmen der Pandemie geltenden landes- und trägerspezifischen Regelungen sollen Kontakte vermieden werden und Treffen virtuell über die Projekt-Plattform organisiert werden.

Wichtiger Hinweis: Zusätzliche Fachberatungen haben keine Dienstaufsicht! Die Aufgaben der zusätzlichen Fachberatung „Sprach-Kitas“ müssen personell deutlich von Aufgaben der Dienstaufsicht getrennt sein. Das bedeutet, eine im Rahmen des Bundesprogramms beschäftigte Fachberatung kann nicht auch mit dem ggf. schon vorhandenen Stellenanteil mit Aufgaben der Dienstaufsicht für die zu beratenden Einrichtungen betraut sein.

Seit Januar 2021 übernimmt das Zentrum für Professionalisierung der Elementarpädagogik (PEP) die Qualifizierung der zusätzlichen Fachberatungen „Sprach-Kitas“ im Bundeprogramm „Sprach-Kitas“ und setzt so die Arbeit der PädQUIS gGmbH der ersten fünf Jahre fort. Die Qualifizierung findet in regionalen Netzwerken, bestehend aus ca. 15 Fachberatungen, statt, die laufend fortgebildet und kontinuierlich begleitet werden. Außerdem werden sukzessive inhaltliche Vertiefungen und Inputs über die Projektplattform Sprach-Kitas bereitgestellt. Inhalte der Qualifizierung sind schwerpunktmäßig die Handlungsfelder des Bundesprogramms alltagsintegrierte sprachliche Bildung, inklusive Pädagogik und die Zusammenarbeit mit Familien sowie die Querschnittsthemen Digitalisierung und Verstetigung. In der Qualifizierung werden die zusätzlichen Fachberatungen „Sprach-Kitas“ auf ihre Multiplikatorinnen- bzw. Multiplikatorentätigkeit durch die Vermittlung entsprechender Methoden vorbereitet.

Das Zentrum PEP sieht ein umfassendes Qualifizierungsmodell vor, in welchem die zusätzlichen Fachberatungen „Sprach-Kitas“ ihrerseits die Tandems in regelmäßig stattfindenden Arbeitskreisen qualifizieren und darüber hinaus die Qualifizierungsinhalte in den Kita-Teams systematisch verankern. Innerhalb der Qualifizierungskurse wird zudem die Vernetzung der zusätzlichen Fachberatungen „Sprach-Kitas“ untereinander und im Gesamtsystem angeregt und unterstützt. Das Zentrum PEP wird sich direkt mit den zusätzlichen Fachberatungen „Sprach-Kitas“ in Verbindung setzen und nähere Informationen sowie Termine bekannt geben. Die zusätzlichen Fachberatungen „Sprach-Kitas“ sind verpflichtet, an Qualifizierungskursen teilzunehmen. Zwischen den Kursen sollte jede zusätzliche Fachberatung „Sprach-Kitas“ Arbeitskreise mit den beteiligten Kita-Tandems des Verbundes durchführen. Die generelle Empfehlung sind dabei für die Jahre 2021-2022 insgesamt sieben Arbeitskreistreffen à sechs Stunden.

Servicestelle Sprach-Kitas

  • Koordinierung und Umsetzung des Programms
  • Fachlich-inhaltliche sowie finanztechnische Beratung der Programmbeteiligten
  • Monitoring und Prüfung der Umsetzung
  • Projekt-Plattform Sprach-Kitas

Telefonische Sprechzeiten:

Mo, Di, Mi, Fr 9.00-12.00 Uhr und Do 14.00-17.00 Uhr

Fachlich-inhaltliche Beratung:

Per Telefon: 030 390 634 710

Per E-Mail: kontakt@sprach-kitas.de | kontakt@plattform-sprach-kitas.de (Projekt-Plattform)

Finanzberatung:

Per Telefon: 030 544 533 713

Per E-Mail: service@sprach-kitas.de

Prodaba-Support:

Per Telefon: 030 544 533 731

Per E-Mail: prodaba-support@gsub.de

 

Zentrum für Professionalisierung der Elementarpädagogik (PEP)

  • Qualifizierung der zusätzlichen Fachberatungen „Sprach-Kitas“
  • Inhaltliche Beratung der zusätzlichen Fachberatungen „Sprach-Kitas“
  • Begleitung der regionalen Netzwerkbildung
  • Erstellung und Erarbeitung der Qualifizierungsinhalte und -materialien

Per E-Mail: sprach-kitas@zentrum-pep.de

Per Telefon: 030 255 588 810

Sprechzeiten: Di und Do 10.00-12:00 Uhr und 14:00-16:00 Uhr

 

Evaluation des Bundesprogramms

Freie Universität Berlin (Prof. Dr. Katharina Kluczniok)

Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Prof. Dr. Hans-Günther Roßbach, Prof. Dr. Yvonne Anders)

  • Untersuchung der Auswirkungen des Bundesprogramms in ausgewählten Verbünden der ersten Förderwelle
  • Befragungen von Einrichtungen, Trägern, Fachberatungen und Familien
  • Vertiefte Einzelfallstudien
  • Ableitung von Best Practice aus den Evaluationsergebnissen

Per E-Mail:

Freie Universität Berlin: sprach-kitas-evaluation@ewi-psy.fu-berlin.de

Otto-Friedrich-Universität Bamberg: sprach-kitas-evaluation.efp@uni-bamberg.de

 

Weitere Informationen zum Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ finden Sie auch auf der Internetseite http://sprach-kitas.fruehe-chancen.de.

 

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