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FAQs zum Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“

Alle FAQs zum Bundesprogramm „Sprach-Kitas (PDF, 421 KB, nicht barrierefrei)

Ausgewählte Fragen und Antworten zum Bundesprogramm „Sprach-Kitas“

Das übergeordnete Ziel des Programms liegt in der Verbesserung der Angebote sprachlicher Bildung in Kindertageseinrichtungen und der Qualität der Kindertagesbetreuung. Dafür werden Entwicklungsprozesse in den folgenden Bereichen angestoßen:

  • Stärkung des Systems früher Bildung mit Hilfe von Funktionsstellen in den Kindertageseinrichtungen,
  • Qualifizierung und Spezialisierung von zusätzlichen Fachkräften in den Handlungsfeldern sprachliche Bildung, inklusive Pädagogik und Zusammenarbeit mit Familien,
  • fachliche Unterstützung und Weiterentwicklung der Kita-Teams sowie Weiterentwicklung der Einrichtungskonzeptionen,
  • Stärkung und Qualifizierung des Unterstützungssystems (Fachberatung) sowie
  • Generierung von Aufstiegsmöglichkeiten für berufserfahrene Erzieherinnen und Erzieher.
  • Alltagsintegrierte sprachliche Bildung in der Kita orientiert sich an den Kompetenzen der Kinder und ist eingebettet in für sie bedeutsame Handlungen. Anknüpfend an das für das Kind gerade relevante Thema sind die pädagogischen Fachkräfte feinfühlige Dialogpartnerinnen und Dialogpartner. Sie nehmen die jeweiligen Potenziale der unterschiedlichen Situationen für sprachliche Bildung wahr und nutzen gezielt alltägliche Situationen wie beispielsweise beim Wickeln, Essen oder Anziehen, um mit dem Kind ins Gespräch zu kommen. Basis für eine professionelle Begleitung des Kindes sind die systematische und kontinuierliche Beobachtung und Dokumentation. Dafür sind entsprechende Interaktions- und Gesprächsstrategien sowie Beobachtungs- und Analysekompetenzen erforderlich. Die zusätzlichen Fachkräfte unterstützen ihre Kolleginnen und Kollegen dabei, sich ihr implizites Wissen bewusst zu machen und ihre Fach- und Handlungskompetenzen auszubauen. Zusätzlich begleiten sie diese darin, das eigene Sprachhandeln sowie den pädagogischen Alltag mit seinen Abläufen und Routinen zu reflektieren und so zu gestalten, dass die Kinder davon profitieren.
  • Inklusive Pädagogik: Im Kontext frühkindlicher Bildung und Erziehung zielt die inklusive Pädagogik auf die uneingeschränkte gesellschaftliche Zugehörigkeit aller Kinder ab, unabhängig von besonderen Lernbedürfnissen, Geschlecht, kulturellen, sozialen und ökonomischen Voraussetzungen. Wesentlich ist hierbei die Schaffung von Spiel- und Lernsituationen, an denen alle Kinder auf der Basis ihres jeweiligen Entwicklungsstandes in umfassender Weise teilhaben können. In vielen Kindertageseinrichtungen werden Ansätze inklusiver Pädagogik, der Umgang mit Vielfalt und eine Orientierung an den persönlichen Stärken der Kinder bereits erfolgreich eingesetzt. Darin liegen große Potenziale für die sprachliche Bildung. Indem Kinder die eigene Identität entdecken, sich über Gedanken und Gefühle austauschen und Regeln aushandeln, werden auch die kommunikativen Kompetenzen gefördert.
  • Zusammenarbeit mit Familien: Die Art und Weise, wie pädagogische Fachkräfte auf Familien zugehen und wie beide Gruppen kooperieren, ist für die sprachliche Bildung ebenfalls von großer Bedeutung. Im Gespräch mit den Eltern können die pädagogischen Fachkräfte Tipps für die sprachliche Anregung von Kindern zu Hause geben. Durch die gezielte Einbindung von Elternbegleiterinnen und Elternbegleitern aus dem Bundesprogramm „Elternchance ist Kinderchance“ ergeben sich beispielweise neue Möglichkeiten der Vernetzung. Der Umgang mit vielfältigen Familienkulturen gehört ebenso zum Handlungsfeld wie die Willkommenskultur in der Einrichtung. Vor dem Hintergrund steigender Flüchtlingszahlen stellt sich für viele Einrichtungen auch die Frage, wie sie mit spezifischen Bedarfen von Kindern und Familien mit Fluchthintergrund umgehen können. 
  • Digitalisierung: Ab 2021 wird innerhalb der Handlungsfelder ein neuer Fokus auf den Einsatz digitaler Medien und die Integration medienpädagogischer Fragestellungen gelegt. Viele Kitas nutzen bereits die Möglichkeit, frühkindliche, digitale und sprachliche Bildung zusammenzubringen. Damit dies noch häufiger und noch besser gelingt, stärkt der neue Schwerpunkt des Bundesprogramms medienpädagogische Ansätze in der sprachlichen Bildung. Außerdem sollen digitale Bildungs- und Austauschformate für die Fachkräftequalifizierung und die Programmabläufe noch besser nutzbar gemacht werden.

1. Zusätzliche Fachkräfte „Sprach-Kitas“ in Kindertageseinrichtungen

Die Träger der Kindertageseinrichtungen erhalten einen Zuschuss zu den Personalausgaben für eine zusätzliche halbe Fachkraftstelle (mindestens 19,5 Wochenstunden) mit herausgehobener und schwieriger, verantwortungsvoller Tätigkeit (Eingruppierung bei Anwendung des TVöD Sozial- und Erziehungsdienst in TVöD S8b bzw. bei Anwendung anderer Tarifwerke/ Entgeltvereinbarungen analog [im Sinne von vergleichbar] TVöD S8b) sowie zu projektbezogenen Sachausgaben und Gemeinkosten in Höhe von insgesamt 25.000 € pro Jahr.

Da es sich bei der Förderung durch das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ um einen pauschalen Beitrag für Personal- und Sachausgaben handelt und es daher keine definierte Aufteilung zwischen beiden gibt, kann die Zuwendung somit auch für ggf. weitere vorhabenbezogene Ausgaben, z.B. fachliche Materialien, technische Ausstattung, Fortbildungen etc. eingesetzt werden. Bitte beachten Sie, dass es sich um einen Zuschuss handelt, der nicht zwingend sämtliche mit dem Vorhaben verbundene Ausgaben deckt. Wir empfehlen, ein festes jährliches Sachmittelbudget für jede teilnehmende Kita bereitzustellen, um die Arbeit der zusätzlichen Fachkräfte und die Programmumsetzung in den Einrichtungen materiell sicherzustellen.

2. Kontinuierliche Unterstützung durch zusätzliche Fachberatungen „Sprach-Kitas“

Die Träger der Fachberatung erhalten einen Zuschuss zu den Personalausgaben für eine zusätzliche halbe Stelle (mindestens 19,5 Wochenstunden, Eingruppierung bei Anwendung des TVöD Sozial- und Erziehungsdienst in TVöD S17 bzw. bei Anwendung anderer Tarifwerke/Entgeltvereinbarungen analog [im Sinne von vergleichbar] TVöD S17)* sowie zu projektbezogenen Sachausgaben und Gemeinkosten in Höhe von insgesamt 32.000 € pro Jahr. Da es sich bei der Förderung durch das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ um einen pauschalen Betrag für Personal- und Sachausgaben handelt und es daher keine definierte Aufteilung zwischen beiden gibt, kann die Zuwendung somit auch für ggf. weitere vorhabenbezogene Ausgaben, z.B. fachliche Materialien, technische Ausstattung, Fortbildungen etc. eingesetzt werden. Bitte beachten Sie, dass es sich um einen Zuschuss handelt, der nicht zwingend sämtliche mit dem Vorhaben verbundene Ausgaben deckt. Wir empfehlen, ein festes Sachmittelbudget für jede teilnehmende Kita bereitzustellen, um die Arbeit der zusätzlichen Fachberatungen und die Programmumsetzung in den Einrichtungen materiell sicherzustellen.

3. Digitalisierungszuschuss

Um die digitale Infrastruktur in den Sprach-Kitas zu verbessern und eine Weiterentwicklung der Kitas in der medienpädagogischen Arbeit und gezielten Nutzung digitaler Medien zu unterstützen, förderte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend jedes Fachkraftvorhaben im Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ im Jahr 2020 mit einem einmaligen Digitalisierungszuschuss in Form einer Pauschale in Höhe von 900 Euro.

*In begründeten und genehmigungspflichtigen Ausnahmefällen ist eine Eingruppierung in bzw. analog TVöD S 15 möglich.

Mit dem Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ stärkt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die alltagsintegrierte sprachliche Bildung, die inklusive Pädagogik, die Zusammenarbeit mit Familien in den Kitas sowie die Digitalisierung der Kitas. Im Zeitraum zwischen 2016 und 2022 stellt der Bund für die beiden Programme „Sprach-Kitas“ und „Kita-Einstieg“ Mittel im Umfang von über 1,4 Milliarden Euro zur Verfügung. Damit können insgesamt rund 7.000 zusätzliche halbe Fachkraftstellen in Kitas und in der Fachberatung geschaffen werden. Nahezu jede zehnte Kita in Deutschland ist mittlerweile eine „Sprach-Kita“. Damit profitieren rund eine halbe Million Kinder und deren Familien vom Bundesprogramm.

Einen Überblick über die Standorte der aktuell bewilligten Kindertageseinrichtungen und Fachberatungen beider Förderwellen finden Sie auf der Standortkarte des Bundesprogramms unter folgendem Link: https://sprach-kitas.fruehe-chancen.de/programm/standortkarte. Bitte wählen Sie hier unter den Filteroptionen das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ und „Sprach-Kitas Fachberatungen“ aus. Sprach-Kitas und Fachberatungen sind getrennt aufgeführt.

Das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ hat eine Laufzeit von 7 Jahren: es startete am 01.01.2016 und endet am 31.12.2022. Im Rahmen der ersten Förderwelle war eine Laufzeit vom 01.01.2016 bis 31.12.2019 geplant, im Rahmen der zweiten Förderwelle vom 01.01.2017 bis 31.12.2020. Am 10.04.2019 wurde vom Bundesfamilienministerium die Verlängerung der Laufzeit der ersten Förderwelle bis 31.12.2020 verkündet.

Nun wird das Bundesprogramm unter Einhaltung der geltenden Förderrichtlinie auch 2021 und 2022 fortgesetzt. Alle bisher geförderten Vorhaben der ersten und zweiten Förderwelle, die an der Fortführung des Bundesprogramms (01.01.2021 – 31.12.2022) interessiert waren, konnten bis zum 30.09.2020 eine Verlängerung beantragen. Hiervon haben über 90 Prozent der Sprach-Kitas und Träger der zusätzlichen Fachberatungen Gebrauch gemacht. Darüber hinaus konnten rund 700 neue Kitas und Fachberatungen über ein gemeinsames Verfahren mit den Ländern zum Beginn 2021 ins Bundesprogramm aufgenommen werden und somit freigewordene Plätze auffüllen.

Mit der Umsetzung des Bundesprogramms sind zusätzliche Aufgaben für die Einrichtungsleitung verbunden, wie z.B. Beteiligung an insgesamt neun Arbeitskreisen (à sechs Stunden) und Inhouse-Schulungen durch die für den Verbund zuständige zusätzliche Fachberatung, Teamentwicklung, Weiterentwicklung der Einrichtungskonzeption etc. Hierfür benötigt die Einrichtungsleitung zeitliche Ressourcen. Der Antragsteller musste schriftlich erklären, dass die Leitungskraft in angemessenem Umfang für Steuerungs-, Koordinierungs- und konzeptionelle Weiterentwicklungsaufgaben zur Verfügung steht. Zudem hat die Einrichtungsleitung im Antrag ihre Bereitschaft an der Umsetzung des Bundesprogramms erklärt.

Der Einrichtungsverbund sollte sich grundsätzlich aus zehn bis 15 Einrichtungen (oder mehr) zusammensetzen*. Dies können sowohl Einrichtungen eines Trägers als auch Einrichtungen von verschiedenen Trägern (trägerübergreifende Verbünde) sein. Voraussetzung für die Verbundbildung war, dass alle Verbundpartner das Interessenbekundungsverfahren erfolgreich durchlaufen haben und in räumlicher Nähe zueinander liegen.

Im Rahmen der Verbundbildung einigten sich die Träger innerhalb des Verbundes untereinander, welcher Träger die zusätzliche Fachberatung „Sprach-Kitas“ stellt und den Antrag hierfür einreichen wird. Verbünde konnten auch durch eine Fachberatung des örtlichen Trägers der Kinder- und Jugendhilfe (Jugendämter) bzw. durch einen vom Jugendamt beauftragten Träger begleitet werden. Bei räumlicher Nähe war auch eine Verbundgründung über die Grenzen eines Kreises (Landkreis bzw. Kommune) sowie eines Bundeslandes hinaus möglich. Einen Überblick über die Standorte der aktuell bewilligten Kindertageseinrichtungen und Fachberatungen beider Förderwellen finden Sie auf der Projekt-Landkarte. Bitte wählen Sie hier unter den Filteroptionen das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ und „Sprach-Kitas Fachberatungen“ aus. Sprach-Kitas und Fachberatungen sind getrennt aufgeführt.

Sollten Sie für Ihre seit Anfang 2021 neu am Bundesprogramm teilnehmende Einrichtung auf der Suche nach einem Verbund sein, wählen Sie bitte auf der Projekt-Landkarte als zusätzliche Filteroption für die Sprach-Kitas die Einrichtungsart „Sprach-Kitas Fachberatung“ aus, dann werden Ihnen ausschließlich die Kontaktdaten der Fachberatungs-Träger angezeigt. Bitte setzen Sie sich dann mit diesen in Verbindung und klären, ob eine Aufnahme in den Verbund möglich ist. Beachten Sie bitte, dass es generell vorgesehen ist, die ab Januar 2021 neu am Bundesprogramm teilnehmenden Einrichtungen in die bereits bestehenden Verbünde und Fachberatungs-Vorhaben zu integrieren. Sollten Sie Hilfe bei der Verbundsuche benötigen, wenden Sie sich bitte an die Servicestelle: kontaktsprach-kitas.de. Wir überstützen Sie gern bei der Suche nach einem geeigneten Fachberatungsträger.

Alle Änderungen in der Verbundzusammensetzung melden die zusätzlichen Fachberatungen bzw. deren Träger bitte zeitnah unter Angabe der Dok.-Nr. an servicesprach-kitas.de.

Zentrale Aufgabe der zusätzlichen, im Handlungsfeld Sprache qualifizierten Fachkräfte während des Förderzeitraums ist es, ihre Kompetenzen an das Einrichtungsteam weiterzugeben, ein Modell guter Praxis zu sein und für die Nachhaltigkeit des Bundesprogramms „Sprach-Kitas“ zu sorgen. Dies beinhaltet die Beratung, Begleitung und fachliche Unterstützung der Kita-Teams bei der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung, bei der Weiterentwicklung der Zusammenarbeit mit den Familien sowie der inklusiven Pädagogik. Die konkreten Aufgaben sind gemeinsam mit der Einrichtungsleitung festzulegen und können je nach Bedarfslage unterschiedlich sein. Wichtig ist, dass die zusätzliche Fachkraft und die Kita-Leitung möglichst regelmäßig in internen Fortbildungseinheiten, so genannten Qualitätsrunden, die Teams zu den Themen des Bundesprogramms qualifizieren.

Die direkte sprachpädagogische Arbeit von Seiten der zusätzlichen Fachkraft erfolgt nur exemplarisch bzw. modellhaft. Ziel ist es, dass alle Teammitglieder (Routine-)Situationen und Gelegenheiten des Kita-Alltags bewusst und systematisch für die Unterstützung und Förderung der sprachlichen Entwicklung der Kinder nutzen. Für die Arbeit mit dem Team für Vor- und Nachbereitung sowie für Fortbildungen zu den Aufgabenbereichen benötigen die zusätzlichen Fachkräfte in den Sprach-Kitas vor allem zeitliche Ressourcen. Dies wird durch die Förderung des Bundesprogramms „Sprach-Kitas“ sichergestellt. Die Praxishilfe und Rundbriefe (zu finden unter https://sprach-kitas.plattform-spi.de [Sprach-Kitas → Anmelden → Interner Bereich (passwortgeschützt) → Materialien und Informationen → Rundschreiben bzw. Arbeits- und Praxishilfen]) enthalten konkrete Beispiele, wie die zusätzliche Fachkraft ihre Aufgaben organisieren und gestalten kann. Die beiden Broschüren des Programms (zu finden unter https://sprach-kitas.plattform-spi.de [Sprach-Kitas → Für die Praxis → Flyer und Broschüren]) können Sie ebenfalls Hinweise zu den Rollen und Aufgaben der beteiligten Akteure entnehmen.

Die zusätzliche Fachkraft ist gemeinsam mit der Kita-Leitung als Tandem dafür verantwortlich, die Einrichtungskonzeption im Hinblick auf alltagsintegrierte sprachliche Bildung, Zusammenarbeit mit Familien und inklusive Pädagogik fortlaufend, mindestens jedoch nach Ablauf von zwei Jahren, weiterzuentwickeln. Diese überarbeitete Einrichtungskonzeption ist auf Anforderung bei der Servicestelle Sprach-Kitas einzureichen. Zudem soll die zusätzliche Fachkraft gemeinsam mit der Kita-Leitung als Tandem die Qualifizierungsinhalte aus den Arbeitskreisen der zusätzlichen Fachberatung an das Kita-Team weitergeben und dieses beraten, begleiten und fachlich unterstützen.

Wichtig: Zusätzliche Fachkräfte dürfen nicht als Ersatz für fehlende pädagogische Fachkräfte im Regeldienst eingesetzt werden. Diese Vorgehensweise entspräche nicht den in der Förderrichtlinie des Bundesprogramms „Sprach-Kitas“ festgelegten Bestimmungen (siehe Zuwendungsbescheid Punkt 4: „Die zusätzliche Fachkraft für sprachliche Bildung darf mit ihrem Stellenanteil nicht im regulären Gruppendienst eingesetzt werden“).

Auf Grundlage der landesspezifischen Kriterien für die Beschäftigung von Personal in Kindertageseinrichtungen, wie sie in den Kindertagesbetreuungsgesetzen der Bundesländer festgelegt sind, entscheidet der Träger der Sprach-Kitas eigenverantwortlich über die Einstellung der zusätzlichen Fachkraft. Außerdem müssen die Richtlinien des Bundesprogramms erfüllt werden.

Grundsätzlich geeignet sind:

  • Pädagogische Fachkräfte (entsprechend den in den Bundesländern für Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen bestehenden Bestimmungen) oder
  • Fachkräfte mit sonstiger Qualifikation, aber einschlägigen beruflichen Erfahrungen im Bereich der frühkindlichen Bildung und Förderung und/oder sprachlichen Bildung.

Für die Funktion als zusätzliche Fachkraft sollten diese möglichst Zusatzqualifikationen in den Bereichen sprachliche Bildung, frühkindliche Bildung und Förderung von Kindern sowie Erwachsenenbildung mitbringen. Aktuell stellt der Fachkräftemangel im Elementarbereich eine große Herausforderung dar. Zur Umsetzung der drei Handlungsfelder im Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ und zur Anleitung des Kita-Teams ist es jedoch wichtig, zusätzliche Fachkräfte mit möglichst bedarfsgerechten Kompetenzen zu gewinnen.

Im Übrigen gelten die in den Bundesländern für Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen bestehenden Bestimmungen* . Entscheidend ist, dass es sich um eine Fachkraft handelt, die für die Übernahme der mit der Aufgabe verbundenen herausgehobenen und schwierigen, verantwortungsvollen Tätigkeit in der Einrichtung geeignet ist. Hieraus ergibt sich auch die verbindliche Eingruppierung der zusätzlichen Fachkraft (Eingruppierung bei Anwendung des TVöD Sozial- und Erziehungsdienst in TVöD S8b bzw. bei Anwendung anderer Tarifwerke/Entgeltvereinbarungen analog [im Sinne von vergleichbar] TVöD S8b). Im TV-L sind die Tätigkeitsmerkmale des TVöD S8b analog im TV-L 9 abgebildet. Eine programmkonforme Eingruppierung liegt somit vor, wenn die zusätzliche Fachkraft bei Anwendung des TV-L in TV-L 9 eingruppiert ist.

*Halten Sie Rücksprache mit dem zuständigen Landesministerium, ob Sie als Fachkraft anerkannt sind oder sich ggf. (auch berufsbegleitend) nachqualifizieren müssen. Für das Saarland sind folgende Besonderheiten zu beachten: Sprachassistenten und Sprachassistentinnen, die bisher nicht in einer Schwerpunkt-Kita gearbeitet haben und keine Weiterqualifikation von mindestens 90 Stunden nachweisen können, müssen diese zeitnah absolvieren. Hierzu  bietet das Saarland u.a. den Zertifikatsstudiengang „Sprache und interkulturelle Bildung“ an der HTW des Saarlandes an (https://www.htwsaar.de/iww/angebot/zertifikate/sprache). Zudem gibt es kostenlose Seminare, wie z.B. der Anpassungskurs „Methodik und Didaktik in der frühkindlichen Pädagogik“. Kontakt: Eva Hammes-Di Bernardo, Ministerium für Bildung und Kultur Saarland, Tel.: 0681 501-7302, E-Mail: e.hammes-di_bernardobildung.saarland.de.

Während der Programmlaufzeit ist v. a. die zusätzliche Fachberatung „Sprach-Kitas“ des Verbundes für die Qualifizierung des Kita-Tandems, bestehend aus zusätzlicher Fachkraft „Sprach-Kitas“ und Kita-Leitung, verantwortlich. Die zusätzliche Fachberatung „Sprach-Kitas“ vermittelt als Multiplikatorin bzw. Multiplikator in Arbeitskreisen à sechs Stunden die Inhalte und Methoden zur Qualitätsentwicklung, die sie bzw. er in den (über-)regionalen Qualifizierungstreffen des „Internationalen Zentrums für Professionalisierung der Elementarpädagogik” (PEP) erworben hat. Darüber hinaus finden mehrere Verstetigungstermine à fünf Stunden statt. Es können auch weitere passgenaue Fort- und Weiterbildungen für das Kita-Tandem über den Zuschuss finanziert werden. Bei Rückfragen zur Qualifizierung wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Zentrum PEP unter sprach-kitaszentrum-pep.de.

Innerhalb von 3 Monaten nach Bewilligungsbeginn ist mitzuteilen, ob die zu fördernde Stelle besetzt werden kann. Zur Wahrung dieser Frist ist die rechtzeitige Übermittlung des entsprechenden Einstellungsnachweises ausreichend.

Für die Zeit der Nichtbesetzung der Stelle der zusätzlichen Fachkraft erfolgt keine Förderung. Dies gilt auch für Stellenvakanzen zu einem späteren Zeitpunkt. Falls eine Fachkraftstelle gar nicht besetzt werden kann, scheidet diese Einrichtung aus dem Bundesprogramm aus.

Die Einrichtungen mit bereits besetzten Stellen können gefördert werden, auch wenn nicht alle Fachkraftstellen im Verbund besetzt sind bzw. auch wenn die Stelle der zusätzlichen Fachberatung nicht besetzt ist. Die Förderung der einzelnen Einrichtungen im Programmverlauf hängt nicht zwingend von der Anzahl der Einrichtungen im Verbund ab. Das bedeutet, dass auch Einrichtungen aus Verbünden, bei denen im Zeitverlauf die Anzahl der Einrichtungen unter zehn fällt, grundsätzlich weiter gefördert werden können.

Alle Vorhaben, die die Stelle der zusätzlichen Fachkraft „Sprach-Kitas“ bis zum 31.12.2018 nicht initial besetzen konnten, sind zu diesem Zeitpunkt aus dem Programm ausgeschieden.

Um qualifizierte Fachkräfte und Träger, die auf der Suche nach geeigneter Verstärkung sind, miteinander in Kontakt zu bringen, kann der Stellenmarkt des Fachkräfteportals der Kinder- und Jugendhilfe kostenfrei genutzt werden (www.jugendhilfeportal.de/stellenmarkt/). Um die Zuordnung zum Bundesprogramm zu erleichtern, verwenden Sie bitte für das Stellenangebot den Zusatz „Sprach-Kita“ [Bsp. „Sprach-Kitas“ – Fachkraft (m/w)]. Über die Recherche-Funktionen können Sie dann selbständig nach passenden Angeboten suchen.

Aufgaben der zusätzlichen Fachberatung „Sprach-Kitas“ sind insbesondere:

  • Begleitung der zusätzlichen Fachkräfte, der Kita-Leitungen und der Kita-Teams inhouse, mit dem Ziel, die Qualität der Einrichtungen zu erhöhen (alle sechs bis zehn Wochen),
  • Qualifizierung der Tandems aus zusätzlichen Fachkräften und Kita-Leitungen zu den Handlungsfeldern des Programms (Arbeitskreise) unter Berücksichtigung des Wechselspiels von Theorie, Praxis- und Reflexionsphasen sowie die Koordination von externen Fortbildungen/ Qualifizierungen,
  • Förderung von Teambildungsprozessen,
  • Unterstützung der Einrichtungen bei der Konzept- bzw. Konzeptionsentwicklung im Bereich sprachliche Bildung, inklusive Pädagogik und Zusammenarbeit mit Familien unter Berücksichtigung der Qualitätsmanagementkonzepte der jeweiligen Träger und Einrichtungen sowie Rückkoppelung der Prozesse an die für die Einrichtungen zuständigen Fachberatungen der jeweiligen Träger,
  • Organisation des Austauschs mit den zusätzlichen Fachkräften in den Einrichtungen des Verbundes und Mittlerfunktion zwischen anderen beteiligten Akteuren (Verbund- und Netzwerktreffen).

Für die zusätzliche Fachberatung ist darüber hinaus zu beachten:

  • Sie soll grundsätzlich für zehn bis 15 Kindertageseinrichtungen (oder mehr) im Verbund zuständig sein. Grundsätzlich ist einer förderfähigen Einrichtung, die noch keinem Verbund angehört, der Zugang zu dem bestehenden Verbund nicht zu verwehren, wenn dieser nicht bereits aus 15 Einrichtungen besteht. Ab einer Verbundgröße von 16 Einrichtungen ist es möglich einen Antrag auf ein zweites Fachberatungsvorhaben zu stellen, sodass entweder eine zusätzliche zweite Fachberatung den Verbund mit begleitet oder die zusätzliche Fachberatung Ihre Tätigkeit auf eine volle Stelle (39 Stunden/Woche) aufstockt. 
  • Die Aufgaben der zusätzlichen Fachberatung „Sprach-Kitas“ müssen personell deutlich von Aufgaben der Dienstaufsicht getrennt sein. Das bedeutet, eine im Rahmen des Bundesprogramms beschäftigte Fachberatung kann nicht auch mit dem ggf. schon vorhandenen Stellenanteil mit Aufgaben der Dienstaufsicht für die zu beratenden Einrichtungen betraut sein.
  • Ihr Beratungsangebot richtet sich nach dem jeweiligen Unterstützungsbedarf der Einrichtung. Die zusätzliche Fachberatung soll mit den Einrichtungen ihres Verbundes in engem Kontakt stehen und sie regelmäßig (ggf. virtuell) besuchen (alle sechs bis zehn Wochen).
  • Die zusätzliche Fachberatung „Sprach-Kitas“ selbst nimmt an den Qualifizierungskursen des Bundesprogramms durch das Zentrum PEP sowie an den bereits bestehenden bzw. entstehenden (über-)regionalen Netzwerktreffen teil.

Unsere „Arbeitshilfe für Fachberatungen“, in denen mögliche erste Schritte als zusätzliche Fachberatung „Sprach-Kitas“ im Bundesprogramm beschrieben sind, sowie weitere Rundschreiben für die zusätzlichen Fachberatungen, z. B. zur Teamentwicklung, Nachhaltigkeit und Qualitätsentwicklung und -sicherung, finden Sie auf der Online-Plattform unter https://sprach-kitas.plattform-spi.de (Sprach-Kitas → Anmelden → Interner Bereich (passwortgeschützt) → Materialien und Informationen → Arbeits- und Praxishilfen).

Maßgeblich sind zunächst die Anforderungen, die für das jeweilige Bundesland gelten. Sind diese erfüllt, sollen im zweiten Schritt die folgenden Anforderungen des Programms erfüllt werden:

  • akademischer Abschluss aus dem sozial-pädagogischen oder pädagogischen Bereich (bzw. abweichend pädagogische Fachkraft mit der Zusatzqualifikation Leiterin bzw. Leiter einer Kindertageseinrichtung und einer sechsjährigen Praxis als Leitungskraft),
  • spezielle Kenntnisse im Bereich sprachlicher Bildung sowie Inklusion und/oder Zusammenarbeit mit Familien (z.B. nachzuweisen durch entsprechende Fort- und Weiterbildungen),
  • mindestens zwei Jahre Berufserfahrung als Fachberaterin bzw. Fachberater,
  • Erfahrungen in den Bereichen Beratung, Coaching, Erwachsenenbildung o.ä. im Praxisfeld der Kindertageseinrichtungen.

Aus den aufgeführten Qualifikationen und Aufgaben ergibt sich die verbindliche Eingruppierung der zusätzlichen Fachberatung (Eingruppierung bei Anwendung des TVöD Sozial- und Erziehungsdienst in TVöD S17 bzw. bei Anwendung anderer Tarifwerke/ Entgeltvereinbarungen analog [im Sinne von vergleichbar] TVöD S17). In Ausnahmefällen ist eine Eingruppierung in bzw. analog TVöD S15 möglich.

Die Förderrichtlinie sieht vor, dass innerhalb von drei Monaten nach Bewilligungsbeginn mitzuteilen ist, ob bzw. wie die zu fördernde Stelle besetzt werden kann. Zur Wahrung dieser Frist ist die rechtzeitige Übermittlung des entsprechenden Einstellungsnachweises ausreichend. Kann die zu fördernde Stelle nicht besetzt werden, muss die Servicestelle (servicesprach-kitas.de) über die Gründe der Nichtbesetzung informiert werden. Die Verfahrensweise zur zeitnahen Stellenbesetzung ist darzulegen.

Für die Zeit der Nichtbesetzung der Stelle erfolgt keine Förderung der Fachberatung. Dies gilt auch für Stellenvakanzen zu einem späteren Zeitpunkt. Falls einzelne Fachberatungsstellen gar nicht besetzt werden können, scheidet dieser Träger aus dem Bundesprogramm aus. Bitte setzen Sie sich bei Rückfragen hierzu mit uns in Verbindung unter servicesprach-kitas.de.

Die zusätzlichen Fachkraftstellen in den Einrichtungen der Verbünde mit bereits besetzten Stellen können weiterhin gefördert werden, auch wenn die Stelle der Fachberatung im Verbund nicht besetzt ist.

Seit Januar 2021 übernimmt das Internationale Zentrum für Professionalisierung der Elementarpädagogik (PEP) die Qualifizierung der zusätzlichen Fachberatungen im Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ und setzt so die Arbeit der PädQUIS gGmbH der ersten fünf Jahre fort. Die Qualifizierung findet in regionalen Netzwerken, bestehend aus ca. 15 Fachberatungen, statt, die laufend fortgebildet und kontinuierlich begleitet werden. Außerdem werden laufend inhaltliche Vertiefungen und Inputs über die Projektplattform Sprach-Kitas bereitgestellt. Inhalte der Qualifizierung sind schwerpunktmäßig die Handlungsfelder des Bundesprogramms: alltagsintegrierte sprachliche Bildung, inklusive Pädagogik und die Zusammenarbeit mit Familien sowie die Querschnittsthemen Digitalisierung und Verstetigung. In der Qualifizierung werden die zusätzlichen Fachberatungen „Sprach-Kitas“ auf ihre Multiplikatorentätigkeit durch die Vermittlung entsprechender Methoden vorbereitet. Das Zentrum PEP sieht ein umfassendes Qualifizierungsmodell vor, in welchem die zusätzlichen Fachberatungen „Sprach-Kitas“ ihrerseits die Einrichtungstandems in regelmäßig stattfindenden Arbeitskreisen qualifizieren und darüber hinaus die Qualifizierungsinhalte in den Kita-Teams systematisch verankern. Innerhalb der Qualifizierungskurse wird zudem die Vernetzung der zusätzlichen Fachberatungen „Sprach-Kitas“ untereinander und im Gesamtsystem angeregt und unterstützt. Das Zentrum PEP wird sich direkt mit den zusätzlichen Fachberatungen „Sprach-Kitas“ in Verbindung setzen und nähere Informationen sowie Termine bekannt geben. 

Die zusätzlichen Fachberatungen „Sprach-Kitas“ sind verpflichtet, an Qualifizierungskursen teilzunehmen. Zwischen den Kursen sollte jede zusätzliche Fachberatung „Sprach-Kitas“ Arbeitskreise à sechs Stunden sowie Verstetigungstage à fünf Stunden mit den beteiligten Kita-Tandems des Verbundes durchführen. Bei weiteren Fragen zur Qualifizierung der zusätzlichen Fachberatungen „Sprach-Kitas“ und der Teilnahmebescheinigung wenden Sie sich bitte direkt an das Zentrum PEP unter sprach-kitaszentrum-pep.de.

In Qualifizierungskursen werden die zusätzlichen Fachberatungen durch die Qualifizierungsstelle auf ihre Multiplikatorentätigkeit durch die Vermittlung von fachlichem Input sowie entsprechender Methoden vorbereitet. Die Fachberatungen sind im Rahmen des Bundesprogramms „Sprach-Kitas“ verpflichtet, an der Qualifizierung teilzunehmen.

Mit den vom Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ vorgegebenen Arbeitskreisen sind Qualifizierungstreffen gemeint, in der die zusätzliche Fachberatung die Inhalte der Qualifizierungskurse an die Kita-Tandems (bestehend aus Kita-Leitung und zusätzlicher Fachkraft) weitergibt. Ein Arbeitskreis besteht grundsätzlich aus der zusätzlichen Fachberatung und allen Kita-Tandems im Verbund. 

Verbundtreffen sind alle Treffen im Verbund, die über die Arbeitskreise hinausgehen. Diese Treffen sind nicht vom Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ vorgegeben und dienen hauptsächlich dem fachlich-inhaltlichen Austausch und der Vernetzung zwischen Verbund-Kitas und ggf. zusätzlicher Fachberatung.

Netzwerktreffen sind sozialräumliche/regionale und fachlich-inhaltliche Treffen, in denen Kitas und weitere Akteure, die mit sprachlicher und/oder frühkindlicher Bildung befasst sind zum Zweck des fachlich-inhaltlichen Austauschs zusammenkommen. Diese Treffen sind nicht vom Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ vorgegeben.

Die Fördermittelempfänger sind laut Bewilligungsbescheid verpflichtet, einmal jährlich Monitoringdaten zu übermitteln. Der Fragebogen ist von der über das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ geförderten zusätzlichen Fachkraft gemeinsam mit der Kita-Leitung zu bearbeiten. Die zusätzliche Fachberatung bearbeitet einen eigenen Fragebogen. Der Monitoring-Abgabetermin ist in der Regel der 30.11. mit Stichtag 01.09. des jeweiligen Jahres.

Hinweis: Das Monitoring wird online in der Datenbank ProDaBa2020 ausgefüllt (https://prodaba2020.gsub-intern.de/start). Der Träger des jeweiligen Fördervorhabens hat sicherzustellen, dass die Voraussetzungen zur Bearbeitung des Monitorings seitens des Kita-Tandems bzw. der zusätzlichen Fachberatung gegeben sind. Um das Monitoring zu bearbeiten, muss der Träger für die Person bzw. Personen, die das Monitoring bearbeiten soll bzw. sollen, einen Benutzerzugang in der Online-Datenbank ProDaBa2020 einrichten. Falls das bisher noch nicht geschehen ist, kann in der Handlungsanleitung zur Benutzerverwaltung (http://www.regiestelle-fbbe.de/sprach_kitas/muster_und_dokumente/handlungsanleitungen) nachgelesen werden, wie ein neuer Benutzer hinzugefügt und mit verschiedenen Zugriffsrechten ausgestattet werden kann (unter https://sprach-kitas.plattform-spi.de → Sprach-Kitas → Für die Praxis → Handlungsanleitungen zum Webportal ProDaBa2020). Sollten Sie Fragen zur Erstellung des Zugangs haben, wenden Sie sich bitte an die finanztechnische Beratung unter 030 28 409 593 bzw. servicesprach-kitas.de.

Das Ansichtsexemplar des letzten Monitorings sowie die dazugehörige Handreichung finden Sie auf der Online-Plattform unter https://sprach-kitas.plattform-spi.de  (Sprach-Kitas → Interner Bereich [passwortgeschützt] → Monitoring).

Darüber hinaus ist bis zum 28.02. des Folgejahres jährlich ein Zwischennachweis bzw. zum  Programmende ein Endverwendungsnachweis einzureichen. Dieser besteht aus einem kurzen inhaltlichen Sachbericht zur Programmumsetzung und einem vereinfachten Finanzbericht. Für Monitoring und Zwischennachweise sind die Formulare der passwortgeschützten Datenbank Prodaba2020 (https://prodaba2020.gsub-intern.de) zu verwenden. Die Träger werden per E-Mail über die Bereitstellung der Formulare informiert und haben dann in der Regel zwei Monate Zeit, diese abschließend zu bearbeiten und zu übermitteln. Eine ausführliche Handlungsanleitung zum Zwischennachweis steht als PDF-Download zur Verfügung unter https://sprach-kitas.plattform-spi.de → Sprach-Kitas → Für die Praxis → Handlungsanleitungen zum Webportal ProDaBa2020.

Bitte beachten Sie: Mittelanforderungen und Zwischen-/Verwendungsnachweise sind nach der Online-Versendung auszudrucken und unterschrieben bei der Servicestelle Sprach-Kitas (Servicestelle Sprach-Kitas, c/o gsub mbH, Kronenstr. 6, 10117 Berlin sowie unter servicesprach-kitas.de) einzureichen.

Begleitend zur finanziellen Zuwendung werden die Sprach-Kitas und zusätzlichen Fachberatungen fachlich bzw. programmorganisatorisch unterstützt. Neben der Beratung zur Programmumsetzung durch die Servicestelle Sprach-Kitas wurden Ihnen Startermaterialien zur Verfügung gestellt. Das Zentrum PEP qualifiziert seit 2021 die Fachberatungen, berät diese inhaltlich und begleitet die regionale Netzwerkbildung. Bis Ende 2020 übernahm dies die PädQUIS gGmbH. Auf  Regionalkonferenzen konnten sich pädagogische Fachkräfte, Fachberatungen und Träger miteinander und mit den Programmpartnern austauschen. Im Rahmen von themenbezogenen Telefonkonferenzen werden verschiedene inhaltliche Schwerpunkte aufgegriffen und diskutiert. Die Telefonkonferenzen werden aufgezeichnet und können später auf der Online-Plattform „Sprach-Kitas“ nachgehört werden. In regelmäßigen Abständen gibt die Servicestelle „Sprach-Kitas“, teilweise in Zusammenarbeit mit anderen Umsetzungsstellen, Rundbriefe zu aktuellen fachliche-inhaltlichen Themen heraus. Diese und weitere wichtige Informationen und Angebote der Servicestelle Sprach-Kitas sind auf der Online-Plattform unter http://www.plattform-sprach-kitas.de hinterlegt. Das Portal „Frühe Chancen“ http://sprach-kitas.fruehe-chancen.de/ informiert über das Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“. Für ab Januar 2021 neu ins Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ hinzukommende Kita-Tandems und Fachberatungen sind (digitale) Starterkonferenzen geplant. Darüber hinaus sind Impulse zu den Querschnittsthemen Verstetigung und digitale Medien/Medienpädagogik für alle Fachkraft- und Fachberatungs-Vorhaben geplant.

Die Online-Plattform unter https://sprach-kitas.plattform-spi.de ist ein Angebot des BMFSFJ für die Beteiligten am Bundesprogramm „Sprach-Kitas“. Die inhaltliche Umsetzung der Plattform geschieht in Kooperation zwischen der Servicestelle Sprach-Kitas (Stiftung SPI) und dem Zentrum PEP. Mit diesem Angebot werden Kita-Tandems aus zusätzlicher Fachkraft und Kita-Leitung sowie Fachberaterinnen und Fachberater bei der Umsetzung der Inhalte des Bundesprogramms unterstützt.

Die Online-Plattform kann zum projektbezogenen Austausch mit anderen Kitas im Verbund und mit der Fachberatung genutzt werden. Seit Juni 2020 steht BigBlueButton als neuer virtueller Raum in allen Tandemkursen auf der Plattform zur Verfügung. BigBlueButton ermöglicht den gleichzeitigen Austausch über Audio- und Videoformate mit allen Personen des Verbunds. Es wurden themenspezifische Video-Tutorials sowie Handreichungen erarbeitet, in denen die Handhabung der Plattform erläutert wird. Weitere Informationen über die Nutzung der einzelnen Funktionen der Online-Plattform finden Sie unter https://sprach-kitas.plattform-spi.de im Bereich Allgemeine Informationen → Tipps und Tricks zur Online-Plattform-Nutzung. Ergänzend zu den allgemeinen Tipps und Tricks zur Nutzung der Online-Plattform finden Sie hier weitere Anleitungen zu spezifischen Funktionen, die auschließlich den Nutzerinnen und Nutzern des internen Bereichs der Online-Plattform Sprach-Kitas zur Verfügung stehen: https://sprach-kitas.plattform-spi.de → Interner Bereich → Schulungen und Tipps zur Plattformnutzung → Tipps und Tricks zur Online-Plattform-Nutzung (nur für Sprach-Kitas).

Für die gelingende Umsetzung der Programmziele ist die Online-Plattform von großer Bedeutung für alle Beteiligten des Bundesprogramms „Sprach-Kitas“, da hier wichtige programmrelevante Informationen und Materialien bereitgestellt werden, zum Beispiel

  • Rundschreiben, inhaltliche Rundbriefe und Newsletter
  • Qualifizierungsinhalte und -materialien der Qualifizierungsstelle (Zentrum PEP)
  • Telefonkonferenzen als Audiomitschnitte und die dazugehörigen Präsentationen
  • Ergebnisse der Starter- und Regionalkonferenzen
  • Beispiele guter Praxis und Literaturtipps
  • Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten mit anderen Kitas des Bundesprogramms sowie zusätzlichen Fachkräften und -beratungen „Sprach-Kitas“
  • Vorlagen und Handlungsanleitungen für die finanz-technische Verwaltung (ProDaBa2020).

Haben Sie als zusätzliche Fachberatung noch keinen Zugang zur Online-Plattform, dann setzen Sie sich bitte per E-Mail mit der Servicestelle Sprach-Kitas in Verbindung (kontaktplattform-sprach-kitas.de). Zusätzliche Fachkräfte und Kita-Leitungen erhalten ihren Zugang von der zusätzlichen Fachberatung. Haben Sie einen Registrierungscode erhalten, dann registrieren Sie sich bitte zunächst auf der Online-Plattform. Eine ausführliche Anleitung zum Verfahren der Registrierung erhalten Sie auf der Startseite der Online-Plattform unter dem Hinweis „So melde ich mich an!“ (https://sprach-kitas.plattform-spi.de/goto.php?target=cat_126&client_id=inno). 

Weitere Informationen finden Sie in den FAQs zur Online-Plattform unter https://sprach-kitas.plattform-spi.de (Sprach-Kitas → Anmelden → Interner Bereich → Materialien und Dokumente → Arbeits-und Praxishilfen). 

Haben Sie Ihr Passwort vergessen, klicken Sie auf der Online-Plattform oben rechts auf ‚Anmelden‘ und auf der folgenden Seite auf ‚Passwort vergessen?‘. Auf dieser Seite (https://sprach-kitas.plattform-spi.de/goto.php?target=usr_nameassist&client_id=inno) können Sie auch auf ‚Benutzernamen vergessen?‘ klicken, wenn Sie Ihren Benutzernamen nicht mehr wissen. So können Sie Ihr Passwort und/oder Benutzernamen an Ihre auf der Online-Plattform hinterlegte E-Mail-Adresse schicken lassen. Wichtig ist, dass Sie die E-Mail-Adresse kennen, mit der Sie sich auf der Online-Plattform registriert haben und zu dieser auch Zugriff haben.

Seit 2020 gibt es einen sogenannten offenen Bereich auf der Online-Plattform. Hier finden Sie Anregungen für die Praxis, Aktuelles zu Corona, Informationen zu den Bundesprogrammen und die Praxisanleitung digital für alle. Das kostenfreie Lernangebot „Praxisanleitung digital“ finden Sie unter https://open.plattform-spi.de/goto.php?target=cat_80644&client_id=inno. Aktuelle Informationen zu Corona finden Sie hier: https://sprach-kitas.plattform-spi.de/goto.php?target=cat_80506&client_id=inno

Servicestelle Sprach-Kitas

  • Koordinierung und Umsetzung des Programms
  • Fachliche und inhaltliche Beratung der Programmbeteiligten
  • Finanztechnisches Beratung
  • Monitoring und Prüfung der Umsetzung
  • Online-Plattform „Sprach-Kitas“

Fachlich-inhaltliche Beratung:
Per Telefon: 030 – 390 634 710
Per E-Mail: kontaktsprach-kitas.de
kontaktplattform-sprach-kitas.de (Online-Plattform)
Sprechzeiten: Mo, Di, Mi, Fr 9.00 - 12.00 Uhr und Do 14.00 - 17.00 Uhr

Finanztechnische Beratung:
Per Telefon: 030 – 5445337-13
Per E-Mail: servicesprach-kitas.de

ProDaBa-Support:
Per Telefon: 030 – 5445337-31
Per E-Mail: prodaba-supportgsub.de
Sprechzeiten: Mo, Di, Mi, Fr 9.00 - 12.00 Uhr und Do 14.00 - 17.00 Uhr


Internationales Zentrum für Professionalisierung der Elementarpädagogik (PEP)

  • Qualifizierung der zusätzlichen Fachberatungen „Sprach-Kitas“
  • Inhaltliche Beratung der zusätzlichen Fachberatungen „Sprach-Kitas“ 
  • Begleitung der regionalen Netzwerkbildung
  • Erstellung und Erarbeitung der Qualifizierungsinhalte und -materialien für zusätzlichen Fachberatungen „Sprach-Kitas“ und Kita-Teams/Kita-Team

Per E-Mail: sprach-kitas-qualifizierungpaedquis.de

Evaluation des Bundesprogramms

Freie Universität Berlin (Prof. Dr. Katharina Kluczniok)
Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Prof. Dr. Hans-Günther Roßbach, Prof. Dr. Yvonne Anders)

• Untersuchung der Auswirkungen des Bundesprogramms in ausgewählten Verbünden der ersten Förderwelle
• Befragungen von Einrichtungen, Trägern, Fachberatungen und Familien
• Vertiefte Einzelfallstudien
• Ableitung von Best Practice aus den Evaluationsergebnissen

Per E-Mail: Freie Universität Berlin: sprach-kitas-evaluationewi-psy.fu-berlin.de
Otto-Friedrich-Universität Bamberg: sprach-kitas-evaluation.efpuni-bamberg.de


Viele Informationen zum Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ finden Sie auch auf der Internetseite https://sprach-kitas.fruehe-chancen.de.

Im Flyer der Umsetzungsstellen finden Sie alle Akteure auf einen Blick.

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